7.0 Die Grüne Apotheke

 

Rudi Alisch
Mühlenstr. 34-48
23552 Lübeck

 

Telefon: 0451-16 08 01 00
Telefax: 0451-16 08 01 05
info@die-gruene-apotheke-luebeck.de

 

Öffnungszeiten

Montag - Freitag: 8.00 - 19.00 Uhr
Samstag 9.00 - 14.00 Uhr

 

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Wenn Sie bei uns für 25 Euro einkaufen erstatten wir mit gültigem Parkschein bis zu einer Stunde die Parkgebühr. Keine Rabattierung bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und Rezeptzuzahlungen.

 

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Aufgrund der verschärften Corona Maßnahmen besteht Maskenpflicht für FFP2- oder OP-Masken im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkauf in geöffneten Geschäften.

 

Sie erhalten bei uns

 

zertifizierte FFP2-Masken
1 Stück 2,50 €
5 Stück 10,00 € (2 €/St.)
10 Stück 18,00 € (1,80 €/St.)
20 Stück 32,00 € (1,60 €/St.)
ab 20 Stück 1,60 €/St.

 

sowie OP-Masken
1 Stück 1,00 €
5 Stück 4,00 € (0,80 €/St.)
ab 5 Stück 0,80 €/St.

 

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Heute bestellt bis 15.30 Uhr und am selben Tag geliefert über unseren Botendienst im Raum Lübeck, am Samstag bis 10.30 Uhr und am Nachmittag geliefert. Demnächst auch Bezahlung per Karte beim Boten. Lieferzeiten bei Versand- oder Internetapotheken mindestens einen Tag bis mehrere Tage.

 


 

„7.0“  steht für die sieben Türme in Lübeck. „7.0“ bedeutet auch ein „Update“ für die Apotheke.

Die Apotheke wird nachhaltig geführt. Wir nutzen Ökostrom und ein Elektrofahrzeug für Botenlieferungen.

 


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Polizei: 110
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein: 0431 5000
Giftinformationszentrale-Nord: 0551 – 19240
SanaKlinik: 0451 58501
Kassenärztlicher Notdienst: 116117
Pflegenottelefon: 0180 2 494847
Nummer gegen Kummer: 116111
Telefonseelsorge: 0800/111 0 111 · 0800/111 0 222 · 116 123

Hilfreiche Links:

www.bzga.de

 


 

Gesundheits-News

 

7 kulinarische Tabus für Hund und Katz‘


Mahlzeit! – Und Bello und Minka essen ganz selbstverständlich mit, mal erlaubt, mal heimlich. Doch was Menschen schmeckt und guttut, kann Haustieren schaden.

Hunde und Katzen unterscheiden sich von Menschen

Ob Hund oder Nystatin, Leckerbissen vom Tisch mögen alle gern. Doch das ist nicht immer gesund. Das liegt daran, dass der tierische Stoffwechsel sich in einigen Punkten vom menschlichen unterscheidet. Und auch zwischen den Haustieren gibt es Unterschiede.

1. Schokolade und Kaffee

Schokolade ist der Vergiftungs-Klassiker bei Hunden. Das im Kakao enthaltene Theobromin wird von Hunden nur sehr langsam abgebaut. Krämpfe und Herzrasen sind die Folge, sogar der Herztod droht. Dabei gilt: Je höher der Kakaoanteil der Schokolade, desto gefährlicher. Koffein wirkt ganz ähnlich, deswegen ist die Kombination aus Schokolade und Kaffee besonders gefährlich.

2. Weintrauben, Rosinen und Macadamianüsse

Für Hunde hochgefährlich sind Trauben in jedweder Form. Selbst wenn der Hund sie gerne frisst, können schon 10–30 g Weintrauben pro kg Hund nicht nur spontane Übelkeit, sondern noch Tage später schwere Nierenschäden verursachen. Noch gefährlicher sind Macadamianüsse. Schon eine einzige Macadamianuss kann bei einem kleinen Hund zu Nervenschäden mit Lahmheiten und Krämpfen führen.

3. Zwiebeln und Knoblauch

Zwiebeln und Knoblauch enthalten schwefelhaltige Aminosäuren. Was für den Menschen eine angenehme Schärfe erzeugt, kann bei Hunden die roten Blutkörperchen zersetzen. Für einen mittelgroßen Hund reicht dafür schon eine einzige Zwiebel, ob roh oder gekocht. Also gilt: Pfoten weg für Hunde!

4. Knochen

Knochen und Hunde gehören doch zusammen, denkt man. Das stimmt nur teilweise: Ein Zuviel kann unangenehme Verstopfungen zur Folge haben kann.  Geflügelknochen sind explizit zu meiden, denn sie neigen zum Splittern. Die Splitter können auf dem Weg durch Speiseröhre, Magen und Darm steckenbleiben und dort grässliche Verletzungen verursachen. Lieber ein Stückchen möglichst wenig gewürztes Fleisch geben, auch das schmeckt prima.

5. Avocados

Vorsicht ist auch bei Avocados geboten: Der darin enthaltene Stoff Persin kann bei Vögeln und Säugetieren Herzmuskelschäden verursachen. Der hohe Fettgehalt schadet der Verdauung, bis hin zur langwierigen und schmerzhaften Bauchspeicheldrüsenentzündung.

6. Xylit

Ein weiteres No-Go für Hunde und weitere Haustierarten wie Frettchen und Kaninchen ist der Zuckeraustauschstoff Xylit. Er erzeugt schwere Leberschäden.

7. Medikamente

Bei Medikamenten gilt ebenfalls: Gleiches wirkt nicht gleich. Acetylsalicylsäure, den Wirkstoff von Aspirin, vertragen weder Hunden noch Katzen. Es drohen Magenblutungen und Organschäden bis zum Tod. Für Katzen ist auch Paracetamol lebensgefährlich.

Und genauso bei Tiermedikamenten sollte man den Beipackzettel gut lesen: Zum Beispiel dürfen SpotOn Präparate zur Parasitenbekämpfung für Hunde nicht einfach so für Katzen verwendet werden. Die für Hunde gut verträgliche Wirkstoffgruppe der Pyrethroide löst bei Katzen schwerste Vergiftungen aus.

Quelle: Deutsche ApothekerZeitung 12/2021

16.04.2021 | Von: Christine Sladky | Foto: Cavan Images/imago-images.de

Cannabis macht Kinderwunsch zunichte


Frauen mit Kinderwunsch sollten aufs Kiffen besser verzichten. Denn laut einer neuen Studie senkt Cannabis die Chance auf eine Schwangerschaft.

Jeder Vierte hat´s schon probiert

Ob Marihuana oder Haschisch, ob geraucht oder verzehrt: Cannabis ist weltweit die am häufigsten konsumierte Droge. In Deutschland soll jede Vierte bereits mit dem Rauschmittel Kontakt gehabt haben. Viele betrachten den Hanfabkömmling als ungefährlich. Doch ganz so harmlos ist Cannabis offenbar nicht.

Zumindest nicht für Frauen, die sich ein Kind wünschen, wie amerikanische Wissenschaftler*innen nun melden. Sie hatten die Daten von über 1000 Frauen mit starkem Kinderwunsch analysiert. Bei allen Frauen war es vorher schon zu mindestens einem Schwangerschaftsverlust gekommen. 5 % der Frauen gaben an, Cannabis zu konsumieren, bei einigen war die Droge auch im Urin nachweisbar.

Mehr Sex, aber seltener schwanger

Die Analyse der Daten ergab, dass Cannabis-Konsumentinnen zwar häufiger Geschlechtsverkehr hatten als Abstinenzler*innen. Ihre Chance auf eine Schwangerschaft war jedoch um 41% reduziert, berichten die Forscher*innen. Auch das Risiko von Fehl- oder Frühgeburten war bei ihnen höher.

Womöglich funkt Cannabis beim Eisprung dazwischen, indem es die Ausschüttung des follikelstimulierenden Hormons FSH hemmt. Eine andere Erklärung wäre, dass es die Vorbereitung der Gebärmutter auf den Embryo stört und damit dessen Einnisten verhindert. Zudem gibt es auch Hinweise darauf, dass Cannabis die Wanderung der Spermien durch die Eileiter und damit die Empfängnis verhindert.

Auch nach der Empfängnis besser verzichten

Wer sich ein Kind wünscht, verzichtet besser auf den Cannabiskonsum, empfehlen die Expert*innen. Und zwar sowohl in der Zeit vor der Empfängnis als auch danach. Denn das Rauschgift erreicht über die Plazenta das Gehirn des Ungeborenen. Ob und welche Schäden es dort anrichtet, ist noch nicht geklärt.

Quelle: Ärzteblatt

15.04.2021 | Von: Dr. med. Sonja Kempinski | Foto: Westend61/imago-images.de

Umdenken bei der Händehygiene


Eine intensive Handhygiene ist in Pandemiezeiten unverzichtbar. Doch der Preis fürs häufige Händewaschen sind vermehrte Hautekzeme, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Dermatologie (DDG). Sie gibt Tipps, wie man sich vor Viren und vor Handekzemen gleichzeitig schützt.

Angriff auf die Haut

Händewaschen gehört zu den einfachsten Maßnahmen, sich Viren und andere Erreger vom Hals zu halten. Doch leider schadet die Handhygiene nicht nur den Keimen, sondern auch der Haut. Denn die Substanzen in Seifen und Waschlotionen greifen vor allem bei häufigem Waschen Fette und Eiweiße in den obersten Hautschichten an. So zum Beispiel auch die Eiweiße, die Wasser in der Haut binden. Dadurch wird die Haut trockener, rissiger und anfällig für Ekzeme.

Trockenheit, Juckreiz, Rötungen

So wundert´s Hautärzt*innen nicht, dass sich seit Pandemiebeginn die Handekzeme mehren. Und zwar sowohl bei normalen Bürgern als auch bei medizinischem Fachpersonal.  In einer Studie an 116 Beschäftigten der Universitätsklinik München litten beispielsweise 90% unter einem Handekzem. Am häufigsten waren Hauttrockenheit (83,2%), es folgten Hautrötung, Juckreiz, Brennen und Schuppungen. Jeder Zehnte hatte Hautrisse und 4,4% klagten über Schmerzen.

Dermatolog*innen fordern deshalb ein Umdenken bei der Handhygiene. Sie empfehlen folgendes Vorgehen:

  • Bei fehlender sichtbarer Verschmutzung die Hände nicht waschen, sondern mit einem viruswirksamen alkoholischen Händedesinfektionsmittel desinfizieren.
  • Als Händedesinfektionsmittel ein Präparat wählen, das Hautbarriere-schützende Hilfsstoffe wie beispielsweises Glycerol enthält.
  • Nach jedem Händewaschen die Haut gründlich mit einer pflegenden Handcreme eincremen.
  • Bei Zeichen eines Handekzems (Rötung, starke Trockenheit, Schuppung) frühzeitig eine Hautarztpraxis aufsuchen, damit das Handekzem effektiv behandelt werden kann.

Quelle: Ärzteblatt

14.04.2021 | Von: Dr. med. Sonja Kempinski | Foto: Westend 61/imago-images.de

Allzweckwaffe Probiotika?


Mittlerweile haben schon viele Gesundheitsinteressierte von „guten“ Bakterien im Darm gehört und möchten ihrer Gesundheit durch Pro- und Präbiotika auf die Sprünge helfen. Aber wo liegt überhaupt der Unterschied zwischen Prä- und Probiotika und wann lohnt es sich, sie einzunehmen?

Probiotika, Präbiotika, Synbiotika – Wo liegt der Unterschied?

Auf der Haut und im Darm tummeln sich Milliarden von Mikroorganismen. Diese Lebensgemeinschaft, das sogenannte Mikrobiom, ist essenziell für unsere Gesundheit. Forscher haben festgestellt, dass viele Krankheiten zusammen mit einer Störung des sensiblen Gleichgewichts der Mikroorganismen im Darm, einer Dysbiose, auftreten. Durchfallerkrankungen, Adipositas und Diabetes mellitus Typ II sind nur einige wenige Beispiele. Ob die Dysbiose die Krankheit verursacht, oder Folge der Erkrankung ist, ist oft noch nicht geklärt. Forscher hoffen trotzdem, die Beschwerden zu heilen, indem sie das Gleichgewicht im Darm wiederherstellen. Zur Beeinflussung des Darmmikrobioms gibt es bisher drei verschiedene Ansätze:

  • Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die den Darm positiv beeinflussen. Als Tablette eingenommen müssen sie säureresistent sein, um die Säure im Magen zu überleben.

  • Präbiotika sind Nahrungsbestandteile, die der Mensch nicht verdauen kann und die den Bakterien als Nahrung dienen. Durch Ihre Einnahme lassen sich die erwünschten Bakterien quasi „heranzüchten“.

  • Synbiotika sind eine Mischung aus Prä- und Probiotika. Hier werden die Bakterien also gleich mit dem richtigem „Bakterienfutter“ eingenommen.

Heilung durch Probiotika?

Viele Studien zeigen, dass Prä- und Probiotika die Heilung von Krankheiten unterstützen, zum Beispiel bei entzündlichen Darmerkrankungen oder Durchfall. Die wahllose Einnahme von Probiotika ist allerdings wenig sinnvoll. Oft wirken einzelne Bakterienstämme nämlich nur bei ganz bestimmten Krankheiten. Um das richtige Präparat auszuwählen, hilft deswegen oft ein Gespräch mit dem Arzt oder Apotheker, die mit der momentanen Studienlage vertraut sind.

Quelle: PTA heute THEMA; Ausgabe 1; 2020, World Gastroeneterology Organisation

13.04.2021 | Von: Marie Schläfer | Foto: metamorworks/Shutterstock.com