7.0 Die Grüne Apotheke

 

Rudi Alisch
Mühlenstr. 34-48
23552 Lübeck

 

Telefon: 0451-16 08 01 00
Telefax: 0451-16 08 01 05
info@die-gruene-apotheke-luebeck.de

 

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Montag - Freitag: 8.00 - 19.00 Uhr
Samstag 9.00 - 14.00 Uhr

 

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„7.0“  steht für die sieben Türme in Lübeck. „7.0“ bedeutet auch ein „Update“ für die Apotheke.

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Kassenärztlicher Notdienst: 116117
Pflegenottelefon: 0180 2 494847
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Telefonseelsorge: 0800/111 0 111 · 0800/111 0 222 · 116 123

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Gesundheits-News

 

Nahrungsergänzung im Blick: Omega-3-Fettsäuren


Kapseln mit Omega-3-Fettsäuren wurden in den letzten Jahren oft als „Wundermittel“ gegen Herzinfarkt, Schlaganfall und Co. beworben. Doch werden die Nahrungsergänzungsmittel den Erwartungen gerecht?

Die Omega-3-Familie

Fett besteht aus vielen Bestandteilen, unter anderem den Fettsäuren. Davon gibt es viele - doch nur zwei sind für den Körper essenziell, werden vom Körper also nicht selbst hergestellt:  die Omega-6-Fettsäure Linolsäure und die Omega-3-Fettsäure alpha-Linolensäure. Alpha-Linolensäure baut der Körper in die  Fettsäuren EPA und DHA um, die wiederum zur Herstellung von Gewebshormonen benötigt werden. Sie haben vor allem antientzündliche Wirkung und sind damit der Gegenspieler der Gewebshormone aus Omega-6-Fettsäuren. Deshalb empfiehlt die deutsche Gesellschaft für Ernährung neben der Zufuhrmenge für alpha-Linolensäure auch, in der täglichen Ernährung ein Mengenverhältnis von 5:1 von Omegega-6- und Omega-3-Fettsäuren einzuhalten.

Wirkung auf Herz und Kreislauf

In den letzten Jahren wurden immer öfter Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren beworben, die Herz und Blutgefäße schützen und so Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindern sollen. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass eine vermehrte Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren diese Erwartungen nicht erfüllen kann oder die Schutzwirkung nur sehr klein ist.

Also alles Unsinn?

Auch wenn diese Ergebnisse ernüchternd sind, wertvoll sind die Omega-3-Fettsäuren dennoch. Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren, insbesondere alpha-Linolensäure, helfen, erhöhte Blutfettwerte, Herzrhythmusstörungen und sogar Frühgeburten zu reduzieren. Auch die Behandlung von Depressionen oder Demenz mit Omega-3-Fettsäuren wird weiter erforscht.

Omega-3-Fettsäuren sind zwar kein „Wundermittel“, trotzdem ist der Körper auf eine ausreichende Aufnahme angewiesen. Reich an alpha-Linolensäure sind vor allem Leinöl, aber auch Walnüsse. EPA und DHA hingegen sind in Mikro-Algenöl oder fetten Fischen, wie Hering oder Lachs zu finden. Wer gleichzeitig noch die Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren oder gesättigten Fettsäuren, die hauptsächlich in Fertigprodukten vorkommen, reduziert, schützt – wissenschaftlich bewiesen - tatsächlich das Herz.

Mehr Informationen über Omega-3-Fettsäuren und die Lebensmittel, in denen sie enthalten sind, erhalten Sie in der Kategorie „Nahrungsergänzungsmittel".

Quellen: V. Schmiedel: Quick Start Nährstofftherapie, Georg Thieme Verlag, 2014; Cochrane über Omega-3-Fettsäuren 2020 und 2018, gesättigte Fettsäuren, Demenz, Depressionen und Frühgeburt, European Medicine Agency 

14.08.2020 | Von: Marie Schläfer | Foto: HandmadePictures/Shutterstock.com

Frauen werden schlechter behandelt


Frauen werden auch in Deutschland immer noch in vielen Bereichen benachteiligt — so etwa bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit erhalten sie seltener eine optimale medikamentöse Therapie als Männer.

Gehtraining und Medikamente

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) gehört mit Herzinfarkt und Schlaganfall zu den häufigsten Folgen einer Arteriosklerose. Dabei kommt es durch die arteriosklerotisch bedingten Verengungen der Beinarterien zu Durchblutungsstörungen der Beine, die sich durch Wundheilungsstörungen und Schmerzen beim Gehen bemerkbar machen.

Behandelt wird die pAVK je nach Stadium mit Lebensstiländerungen, Gehtraining, Gefäßoperationen und Medikamenten. Die Leitlinien empfehlen für die meisten Patienten eine Kombination aus Fettsenker (z. B. Statinen), ACE-Hemmer bzw. Sartan (das sind blutdrucksenkende Mittel) und einem Hemmer der Thrombozytenaggregation.

Beim Fettsenker unterversorgt

Doch viele pAVK-Patienten erhalten diese empfohlene Therapie nicht. Deutlich wurde das bei einer Analyse der Versicherungsdaten von 45436 Männern und 38431 Frauen, die aufgrund einer fortgeschrittenen pAVK in der Klinik behandelt worden waren. Neben einer generellen Unterversorgung der Patienten zeigte sich eine zusätzliche geschlechtsspezifische Lücke: Nur 42,7% der Männer, aber noch weniger Frauen (37%) erhielten die optimale Therapie. Vor allem beim Fettsenker (meist in Form von Statinen) kamen die Frauen schlechter weg als die Männer (52,4 % vs. 59,9%). Auch beim Blutverdünner schnitten die Frauen schlechter ab (10 vs. 12,7%). Nur die Blutdrucksenker wurden bei Frauen etwas häufiger verordnet, was allerdings die geschlechtsspezifische Unterversorgung nicht wieder gut machte. Hinzu kommt: Die Frauen waren durchschnittlich schwerer an pAVK erkrankt als die Männer.

Tablette an falscher Stelle gespart?

Insgesamt hapert es also in Deutschland sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern an einer optimalen medikamentösen Therapie der pAVK. Warum die Ärzte die von den Leitlinien empfohlenen Medikamente bei Frauen noch seltener verordnen als bei Männern, bleibt offen. Eine Ursache könnte sein, dass die Frauen insgesamt auch ohne pAVK-Therapie meist mehr Medikamente erhielten als Männer, die Ärzte also vor einer zusätzlichen „Pille“ zurückschreckten.

Quelle: Ärzteblatt

13.08.2020 | Von: Dr. med. Sonja Kempinski | Foto: Syda Productions/Shutterstock.com

Sicherheitstipps für den Badespaß


Badeunfälle sind im Sommer leider an der Tagesordnung. Doch nicht nur in eiskalten Seen und strömungsreichen Flüssen droht der Ertrinkungstod. Für die Kleinsten sind schon das heimische Planschbecken oder eine Regentonne lebensgefährlich, wie Kinderärzte eindringlich warnen.

Kühles Nass im heimischen Garten

Sonnenschein und Sommerhitze locken Groß und Klein ins Wasser. Kein Wunder, dass Pools und Planschbecken unter coronabedingten Einschränkungen in heimischen Gärten nur so aus dem Boden schießen. Für kleine Kinder kann der Badespaß jedoch gefährlich werden. Allein im letzten Jahr sind in Deutschland 25 Kinder unter 10 Jahren ertrunken, heißt es in einer Pressemeldung der Kinderärzte im Netz.

Babys ertrinken lautlos

Die meisten Kinder ertrinken, weil sie unbeaufsichtigt in die Nähe von Wasser gelangen. Da Babys und Kleinkinder oft noch sehr unsicher auf Knien oder Beinen sind, fallen sie aufgrund ihres überproportional großen Kopfes leicht kopfüber in Teiche, Planschbecken oder Swimmingpools. Dabei kommt es zum Schock, die Stimmritze schließt sich und das Kind kann nicht mehr atmen. Im Gegensatz zu Erwachsenen oder großen Kindern ertrinken Babys und Kleinkinder ohne Strampeln und Schreien: Sie schwimmen reg- und lautlos mit dem Gesicht auf dem Wasser, beim Baby sinkt der schwere Kopf tiefer als der Körper. Und mit jeder Minute unter Wasser vergrößert sich das Risiko für bleibende Folgen wie Gehirnschäden, Spastik oder Tod.

So bleibt´s beim Badespaß

Folgende Sicherheitstipps helfen, Ertrinkungsunfälle von Babys und Kleinkindern zu verhüten:

  • Kleine Kinder nur beaufsichtigt in die Nähe von Planschbecken, Pool oder Gartenteiche lassen. Unter Aufsicht heißt in Reichweite (Armlänge!) eines Erwachsenen.
  • Eltern sollten ihr Kind aufmerksam beobachten und sich keinesfalls durch Handys oder Gespräche ablenken lassen.
  • Ab 4 Jahren sollten Kinder schwimmen lernen.
  • Schwimmhilfen sind kein Ersatz für die elterliche Aufsicht. Sie bieten keinen Schutz vor Ertrinken.
  • Ein Pool im heimischen Garten sollte von einem 1,5 m hohem Zaun umgeben sein. Alternative ist eine Überdachung, d.h., dass der Pool bei Nichtbenutzung fest zugedeckt ist.
  • Planschbecken nach dem Benutzen immer leeren.
  • Regentonnen und Gartenteiche unbedingt abdecken, damit kleine Kinder nicht unbemerkt hineingelangen.

Quelle: www.kinderärzte-im-Netz.de

12.08.2020 | Von: Dr. med. Sonja Kempinski | Foto: Christin Lola/Shutterstock.com

Abnehmen ohne Diät


Ein selbst zubereitetes Mahl hilft beim Abnehmen.

Von Paläo zu Low-Carb – wenn es um die richtige Ernährung geht, gibt es eine Vielzahl von sich widersprechenden Ratschlägen. Wer abnehmen und gesund leben will, muss sich aber nicht unbedingt an eine spezielle Diät halten. Gesunde Ernährung folgt wenigen Grundregeln.

Wer selbst kocht, isst weniger

Forscher in den Vereinigten Staaten fanden heraus: Wer den Kochlöffel selber schwingt (oder schwingen lässt), nimmt ab. Die Wissenschaftler teilten 20 normalgewichtige Personen für 4 Wochen in 2 Gruppen ein. Gruppe 1 nahm nur frisch zubereitete Mahlzeiten zu sich, Gruppe 2 ernährte sich mit Fertiggerichten. Der Gehalt von Fetten, Kohlenhydraten und Kalorien in den Gerichten war in beiden Gruppen nahezu gleich. Resultat: Die Selbstkocher nahmen ab und aßen weniger. Wer Fertiggerichte konsumierte, hat in dieser Zeit zugenommen. Als Ursache vermuten die Forscher, dass Menschen den Kaloriengehalt von Fertignahrung zu niedrig einschätzen. Außerdem manipulieren Fertiggerichte wahrscheinlich das Belohnungssystem, wodurch mehr gegessen wird.

Vorsicht bei Getränken

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat weitere Regeln aufgestellt, die im Alltag unkompliziert umzusetzen sind. Dazu gehört, täglich mindestens 2 Portion Obst und 3 Portionen Gemüse zu essen. Wichtig ist auch der Verzicht auf gezuckerte Lebensmittel und Getränke. Gerade bei Getränken ist vielen nicht bewusst, dass ein Mineralwasser mit Fruchtaroma sehr zuckerhaltig ist, genau so der vermeintlich gesunde Fruchtsaft.

Quellen: Deutsches Ärzteblatt und Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)


11.08.2020 | Von: Dr. med. Tobias Höflein | Foto: Syda Productions/Shutterstock.com